Privates Angebot aus der Elternschaft. Kein offizielles Angebot der Freie Waldorfschule Hannover-Maschsee. Auch die Adresse sagt das: fws-maschsee-test.de.

Digitale Werkstatt für die Schule

Eine gemeinsame Grundlage, auf der alles laufen kann, was eine Schule an Software braucht — von der geschützten Klassenseite bis zur Anwendung, die Schüler:innen selbst bauen. Läuft, wird genutzt, kostet rund zehn Euro im Monat.

Was man damit machen kann

Heute im Einsatz

  • Geschützte Seiten für Klassengemeinschaften — mit Berichten, Unterlagen, Protokollen und Terminen als abonnierbarem Kalender. 2 Klassengemeinschaften nutzen sie.
  • Mailinglisten — eine Adresse je Klasse, über die alle Eltern erreichbar sind.
  • Eine Anmeldung, die für alles gilt — mit einem bestehenden Google- oder GitHub-Konto oder mit E-Mail-Adresse und eigenem Passwort. Ein Zugang pro Person, nicht einer pro Anwendung.

Was auf derselben Grundlage möglich wird

Beispiele, keine Ankündigungen — gebaut ist davon nichts.

  • Öffentliche Seiten für Arbeitsgemeinschaften — Jede AG könnte ihre eigene Seite haben, gepflegt von denen, die sie machen — angelegt in Minuten aus derselben Vorlage.
  • Umfragen — Termine finden, Rückmeldungen einsammeln, Meinungsbilder in Elternschaft, Kollegium oder Schülerschaft — ohne dass die Antworten bei einem fremden Anbieter landen.
  • Elterndienste — Putzdienst, Ämter, Waldbau: Einteilung, Erinnerung und Nachweis an einer Stelle, statt einer Liste, die weitergereicht wird.
  • Lehrmaterialien — An einem Ort, für die Richtigen sichtbar, statt in einzelnen Ordnern auf einzelnen Rechnern.
  • Stundenpläne — An einer Stelle gepflegt, überall aktuell, abonnierbar wie ein Kalender.
  • Hausaufgaben, die Schüler:innen einreichen — Abgabe als Änderungsvorschlag, den die Lehrkraft kommentiert und annimmt — und dabei nebenbei gelernt, wie professionelle Softwareentwicklung arbeitet.
  • Anwendungen, die Schüler:innen selbst bauen — Und wirklich in Betrieb nehmen: mit echter Anmeldung, echter Veröffentlichung und echten Nutzern aus der eigenen Schule. Nicht eine Übungsaufgabe, die nach der Bewertung gelöscht wird.

Der Grund, warum das geht: Es gibt eine Identität pro Person, einen Ort, an dem beliebiges laufen kann, und alles ist als lesbarer Text hinterlegt. Die zwanzigste Anwendung kostet deshalb nicht mehr als die erste — der Server ist zu unter fünf Prozent ausgelastet.

Der lesbare Text ist dabei der Multiplikator: Weil Aufbau, Zugriffsrechte und Anwendungen als geschriebener, begründeter Text vorliegen und nicht als Klickfolge in einer Oberfläche, kann eine KI sie lesen und fortschreiben — genau so ist dieser Betrieb entstanden. Wer hier etwas bauen will, braucht deshalb keinen Administrator, sondern eine Vorlage und einen Ort, an dem sein Text landet.

Aufbau des Systems Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung rufen die Seiten über eine verschlüsselte Verbindung auf. Auf einem Server in Nürnberg nimmt ein Eingangstor die Anfragen an und reicht sie an den Anmeldedienst weiter. Der prüft, wer die Person ist und zu welcher Gruppe sie gehört, und lässt sie dann auf die Seiten ihrer Klasse. Zwei Klassengemeinschaften nutzen das mit ihren Websites und Mailinglisten. Daneben ist Platz für weitere Anwendungen. Die gesamte Konfiguration liegt als Text versioniert vor, sodass sich der Server daraus neu aufbauen lässt. Eltern · Lehrkräfte · Schulleitung verschlüsselte Verbindung Ein Server in Nürnberg netcup · Deutschland · rund 8 € im Monat Eingangstor verteilt Anfragen, erneuert die Zertifikate selbst Anmeldedienst ein Zugang für alles, eine Identität pro Person Personendaten liegen in seiner Datenbank — nicht in Git Wer ist das, und wozu gehört sie oder er? Klassenseiten Berichte, Protokolle, Unterlagen, Termine Mailinglisten eine Adresse je Klasse statt langer Verteilerketten Platz für weitere Anwendungen AG-Seiten, Umfragen, Elterndienste, Lehrmaterial — möglich auf dieser Grundlage, nicht gebaut Alles hier läuft in voneinander getrennten Bereichen. Fällt einer aus, laufen die anderen weiter. Gemessen am 4.8.2026: 4–5 % Rechenleistung, 43 % Speicher. baut den Server auf Die gesamte Konfiguration als Text jede Änderung nachvollziehbar, mit Datum und Begründung der Server ist daraus vollständig neu aufbaubar
Der Aufbau in einem Bild. Gestrichelt: was auf dieser Grundlage möglich wäre, aber nicht gebaut ist.

Was es kostet

Rund zehn Euro im Monat. Ein Server bei einem deutschen Anbieter, dazu die Domains, mehr nicht. Keine Lizenzen, keine Nutzergebühren, keine Staffelpreise.

Ob zwei Klassen darauf laufen oder die ganze Schule, ändert daran nichts. Am 4. August 2026 lagen die Rechenlast bei 4 bis 5 % und der belegte Arbeitsspeicher bei rund 43 % — und den belegt zum weitaus größten Teil die Grundausstattung, die nicht mitwächst. Eine weitere Klassenseite braucht davon rund 50 MB.

Womit diese Zahlen gemessen wurden, steht im Technik-Abschnitt; die vollständige Aufstellung im Abschnitt für die Schule.

Wie die Schule das übernehmen kann

Wir zeigen den laufenden Betrieb, erklären, was er braucht, und übergeben alles vollständig — Server, Zugänge, Dokumentation. Levin Keller begleitet die Übernahme und steht für Rückfragen zur Verfügung.

Wer sich das für die Schule wünscht, spricht am besten die Schulleitung, das Kollegium oder den Vorstand an.

Fragen

Können hier personenbezogene Daten gespeichert werden — Klassenlisten, Kontaktdaten, Mailverteiler?

Ja. Sie liegen auf einem Server in Deutschland, getrennt von allem anderen, und nur wer dazugehört, kommt heran.

Verwaltet werden sie über eine Schnittstelle, nicht über Tabellen, die herumgereicht werden. Und sie sind an einer Stelle löschbar, statt in unbekannt vielen Kopien weiterzuexistieren.

Bekommt die Schule Administratorzugriff?

Ja, und zwar abgestuft. Einzelne Personen an der Schule — Eltern, Lehrkräfte, wer auch immer die Aufgabe übernimmt — bekommen Administratorrechte und können alle Gruppen einrichten.

Jede Gruppe hat wiederum eigene Verantwortliche, die nur ihre eigene Gruppe verwalten: Eltern in ein Klassenprojekt aufnehmen oder entfernen, jemanden auf den Mailverteiler setzen.

Das ist der eigentliche Punkt: Es gibt keine zentrale Stelle, bei der alles beantragt werden muss. Wer eine Gruppe verantwortet, pflegt sie selbst — ohne Zugriff auf irgendetwas anderes zu bekommen.

Was hat künstliche Intelligenz damit zu tun?

Die Inhalte liegen als Textdateien vor. Damit lassen sie sich mit KI-Unterstützung bearbeiten: einen Bericht schreiben, ein Protokoll formulieren, eine Vorschau ansehen, bevor etwas veröffentlicht wird. Auch Klassenlisten und Mailverteiler lassen sich so pflegen. Das spart gegenüber der heutigen Handarbeit sehr viel Zeit.

Wer dabei personenbezogene Daten verarbeitet, trägt dafür dieselbe Verantwortung wie sonst auch — das Werkzeug ändert daran nichts.

Und wie passt künstliche Intelligenz mit Datenschutz zusammen?

Das ist die richtige Frage, aber sie wird meist an der falschen Stelle gestellt.

Klassenlisten und Mailverteiler existieren heute schon — sie liegen in privaten Google-Dokumenten, in Dropbox-Ordnern, in Adressbüchern auf privaten Rechnern, und sie werden per E-Mail weitergereicht. Wo überall, weiß niemand. Gelöscht wird selten.

Hier liegen dieselben Daten an einem Ort, der dafür eingerichtet ist: auf einem Server in Deutschland, mit geregeltem Zugriff und der Möglichkeit, sie tatsächlich zu löschen. Was Einzelne anschließend auf ihren eigenen Geräten damit tun, lässt sich nie vollständig steuern — aber der Ausgangspunkt ist ein anderer.

Wo steht das alles ausführlich?

Im Datenschutz-Abschnitt stehen die Fragen, die tatsächlich gestellt werden, mit ausführlichen Antworten: wo die Daten liegen, wer was sieht, was bei einer Anmeldung über Google oder GitHub übertragen wird und was beim Weggang einer Familie passiert.

Für Eltern, Lehrkräfte, Schulleitung und für andere Schulen gibt es jeweils einen eigenen Abschnitt.

Eine Frage, die hier fehlt? Schreiben Sie sie uns — sie kommt dazu.

Weiterlesen

Levin Keller, Vater an der Schule. Erreichbar unter post@levinkeller.de.

Der Quelltext dieser Seite liegt offen auf GitHub, die übrigen Bestandteile daneben. Wer eine Klassenseite nachbauen will, findet die fertige Vorlage dort ebenfalls.