Diese Seite braucht keine Vorkenntnisse. Wenn hier trotzdem etwas unklar bleibt, ist das unser Fehler und nicht Ihrer — schreiben Sie uns, wir formulieren es um.
Die Unterlagen einer Klasse verteilen sich sonst auf viele Orte: ein Protokoll im E-Mail-Anhang, der Putzplan als Foto in einer Nachricht, die Termine irgendwo notiert, die Klassenkasse auf einem Zettel. Wer neu dazukommt, bekommt nichts davon mit. Wer eine Mail gelöscht hat, fragt herum.
Auf der Klassenseite liegt all das an einer Stelle:
Dazu gibt es eine E-Mail-Adresse für die ganze Klasse: Wer alle Eltern erreichen will, schreibt an eine Adresse statt an eine Verteilerkette, die irgendwann nicht mehr stimmt.
Nichts davon ist neu erfunden. Es ist nur an einem Ort statt an zwölf.
Sie brauchen nichts zu installieren. Sie rufen die Adresse Ihrer Klasse auf, und es erscheint eine Anmeldeseite. Sie haben drei Möglichkeiten:
Der dritte Weg bleibt immer offen. Niemand muss sich ein Konto bei einem großen Anbieter zulegen, um an die Unterlagen der eigenen Klasse zu kommen. Was bei einer Anmeldung über Google oder GitHub übertragen wird und was nicht, steht im Datenschutz-Teil.
Ihr Zugang gilt anschließend für alles: Haben Sie Kinder in zwei der beteiligten Klassen, sehen Sie mit derselben Anmeldung beide Seiten. Zwei Konten, zwei Passwörter, zweimal „Passwort vergessen” — das gibt es hier nicht.
Die kurze Antwort: Der Server steht in Deutschland, die Verbindung ist verschlüsselt, die Seiten sind für Außenstehende nicht erreichbar, und personenbezogene Daten werden bewusst sparsam gehalten.
Die lange Antwort ist der Datenschutz-Teil. Er ist ausführlich, weil das die Frage ist, die zu Recht am häufigsten kommt.
Zwei Dinge vorweg, weil sie oft überraschen:
Nur die Eltern Ihrer Klasse. Jede Klasse ist ein eigener, abgetrennter Bereich. Wer nicht dazugehört, bekommt nicht etwa eine leere Seite zu sehen — er kommt gar nicht erst hinein.
Das gilt auch für die Ablage dahinter: Sie ist privat, nicht öffentlich lesbar.
Wer die Server verwaltet, könnte technisch auf die Inhalte zugreifen. Das ist bei jedem System so, das jemand betreibt — auch bei einem gekauften. Wir sagen es lieber offen, als es zu verschweigen. Derzeit ist das eine Person: Levin Keller.
Ja. Auf jeder Seite gibt es einen Link zum Bearbeiten. Der öffnet ein Textfeld im Browser; Sie schreiben hinein, drücken auf Speichern, fertig. Nichts geht dabei verloren: Jede frühere Fassung bleibt erhalten und lässt sich zurückholen.
Wer lieber nichts kaputt machen möchte, schreibt stattdessen einfach eine Nachricht — dann trägt es jemand anders ein.
Die funktionieren weiter. Die früheren Adressen der Klassenseiten leiten dauerhaft auf die neuen um. Wer den Klassenkalender abonniert hat, muss nichts tun; die Termine kommen wie bisher.
Dann wird Ihr Zugang gelöscht, und Sie kommen nicht mehr hinein. Weil es nur einen Zugang gibt und nicht fünf, ist das ein Vorgang und keine Suchaktion. Details dazu stehen unter Löschung.
Reden Sie darüber — nicht mit uns, sondern mit der Schule. Mit der Schulleitung, mit dem Kollegium, mit dem Vorstand.
Wir können dieses Projekt als Eltern bauen und eine Weile betreiben. Wir können es nicht auf Dauer verantworten: Eltern ziehen weiter, wenn ihre Kinder die Schule verlassen. Damit daraus etwas Bleibendes für die ganze Schule wird, muss es die Schule wollen. Ihre Stimme zählt dabei mehr als unsere.