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Für Eltern

Diese Seite braucht keine Vorkenntnisse. Wenn hier trotzdem etwas unklar bleibt, ist das unser Fehler und nicht Ihrer — schreiben Sie uns, wir formulieren es um.

Was habe ich davon?

Die Unterlagen einer Klasse verteilen sich sonst auf viele Orte: ein Protokoll im E-Mail-Anhang, der Putzplan als Foto in einer Nachricht, die Termine irgendwo notiert, die Klassenkasse auf einem Zettel. Wer neu dazukommt, bekommt nichts davon mit. Wer eine Mail gelöscht hat, fragt herum.

Auf der Klassenseite liegt all das an einer Stelle:

  • Termine — als Kalender, den Sie in Ihrer Kalender-App abonnieren können. Neue Termine erscheinen dann von selbst auf Ihrem Handy.
  • Protokolle vom Elternabend — nachlesbar, auch Monate später, auch für Familien, die neu in die Klasse gekommen sind.
  • Der Putzplan — wer wann dran ist, mit Checkliste.
  • Die Klassenkasse — wofür wieviel.
  • Ämter — wer welche Aufgabe übernommen hat und wie man diese Person erreicht.
  • Berichte — was in der Klasse passiert ist.

Dazu gibt es eine E-Mail-Adresse für die ganze Klasse: Wer alle Eltern erreichen will, schreibt an eine Adresse statt an eine Verteilerkette, die irgendwann nicht mehr stimmt.

Nichts davon ist neu erfunden. Es ist nur an einem Ort statt an zwölf.

Warum es ein Kontaktbuch gibt

Neben den Klassenseiten gibt es eine weitere Seite: das Kontaktbuch der Klasse. Dort stehen die Anschriften, die Telefonnummern und die Namen der Kinder. Hier steht, warum.

Wie es heute ist

Die Klassenliste kommt als Datei mit einer Mail. Wer sie braucht, sucht sie in alten Mails.

Es gibt sie mehrfach. Niemand weiß, welche die neueste ist. Zwei Eltern haben zwei verschiedene Fassungen, und beide halten ihre für die richtige.

Wer umzieht oder eine neue Nummer hat, muss es allen sagen. In den meisten Postfächern stimmt die Liste danach trotzdem nicht.

Einmal im Jahr muss jemand die Angaben einsammeln. Das ist mühsame Arbeit. Sie bleibt an einer Person hängen. Vollständig wird sie nie.

Wer die Liste ausdruckt, hat sie auf Papier — mit dem Stand von damals.

Wie es mit dem Kontaktbuch ist

Jeder pflegt seine eigenen Angaben. Einmal. Wer umzieht, ändert es an einer Stelle. Alle in der Klasse sehen es sofort.

Niemand muss mehr etwas einsammeln.

Nachsehen können Sie auf dem Handy, statt in alten Mails zu suchen. Es gibt ein Feld, in das Sie einen Namen tippen. Sie finden darüber auch das Kind: Wer wissen will, zu wem das Kind gehört, das gerade im Flur steht, sucht nach dem Vornamen des Kindes.

Ausdrucken geht weiter. Der Unterschied: Der Ausdruck entsteht erst in dem Moment, in dem Sie ihn anfordern. Er hat damit immer den Stand von heute.

Warum das für Ihre Angaben besser ist als vorher

Dieser Teil vergleicht nicht mit einem Wunschbild, sondern mit dem, was gerade wirklich passiert.

Bis dahin wanderte eine Datei mit den Anschriften und Telefonnummern aller Familien per Mail durch die Gegend. Daraus folgt:

  • Sie liegt danach in Dutzenden von Postfächern. Bei ganz verschiedenen Anbietern, die sich niemand gemeinsam ausgesucht hat. Und sie liegt dort jahrelang.
  • Sie liegt auch bei Familien, die die Schule längst verlassen haben.
  • Sie wird weitergeleitet. Wer sie einmal hat, kann sie an jeden schicken.
  • Sie lässt sich nicht zurückholen. Sagt eine Familie „bitte löscht meine Nummer”, müsste jeder Einzelne in seinem Postfach danach suchen. Das tut niemand, und niemand kann es nachprüfen.
  • Wer die Schule verlässt, verschwindet aus keiner dieser Kopien.

Mit dem Kontaktbuch ist es anders:

  • Die Angaben stehen an einer Stelle. Was Sie ändern, ist sofort überall geändert. Was Sie löschen, ist sofort überall gelöscht.
  • Wer die Klasse verlässt, ist von selbst nicht mehr zu sehen. Daran muss niemand denken.
  • Hineinsehen kann nur, wer gerade zur Klasse gehört.
  • Sie müssen nichts mehr auf Ihrem eigenen Gerät aufbewahren.
  • Jeder gibt selbst an, was er angeben will, und für welche Klasse. Jede einzelne Angabe ist freiwillig.

Der Weg zwischen Ihrem Handy und dem Rechner ist bei allen diesen Seiten geschützt. Das ist das kleine Schloss, das Ihnen beim Aufrufen einer Seite oben angezeigt wird. Warum das so ist, steht im Datenschutz-Teil. An die Angaben selbst kommt außerdem heran, wer die Rechner betreut. So ist es bei jedem System, das jemand betreibt. Wer das hier ist, steht weiter unten.

Wie das Kontaktbuch im Einzelnen gebaut ist, steht im Datenschutz-Teil unter Und Kontaktdaten? Klassenlisten? Telefonnummern?: welche Felder es gibt, wie die Freigabe an eine Klasse funktioniert, wie man alles auf einen Knopfdruck wieder löscht.

Was daraus später einmal werden könnte

Denkbar ist, dass die Angaben von selbst in das Adressbuch Ihres Telefons wandern. Dann würde bei einem Anruf der Name dastehen statt einer unbekannten Nummer. Gebaut ist das nicht.

Wie melde ich mich an?

Sie brauchen nichts zu installieren. Sie rufen die Adresse Ihrer Klasse auf, und es erscheint eine Anmeldeseite. Sie haben drei Möglichkeiten:

  1. Mit Ihrem bestehenden Google-Konto anmelden.
  2. Mit Ihrem bestehenden GitHub-Konto anmelden — falls Sie eins haben.
  3. Mit E-Mail-Adresse und einem eigenen Passwort, wenn Sie keins der beiden nutzen wollen oder haben.

Der dritte Weg bleibt immer offen. Niemand muss sich ein Konto bei einem großen Anbieter zulegen, um an die Unterlagen der eigenen Klasse zu kommen. Was bei einer Anmeldung über Google oder GitHub übertragen wird und was nicht, steht im Datenschutz-Teil.

Ihr Zugang gilt anschließend für alles: Haben Sie Kinder in zwei der beteiligten Klassen, sehen Sie mit derselben Anmeldung beide Seiten. Zwei Konten, zwei Passwörter, zweimal „Passwort vergessen” — das gibt es hier nicht.

Sind meine Daten sicher?

Die kurze Antwort: Der Server steht in Deutschland, die Verbindung ist verschlüsselt, die Seiten sind für Außenstehende nicht erreichbar, und personenbezogene Daten werden bewusst sparsam gehalten.

Die lange Antwort ist der Datenschutz-Teil. Er ist ausführlich, weil das die Frage ist, die zu Recht am häufigsten kommt.

Zwei Dinge vorweg, weil sie oft überraschen:

  • Es gibt kein Tracking und keine Werbung. Niemand wird gezählt, wiedererkannt oder weiterverkauft.
  • Von Ihnen liegt dort nur, was gebraucht wird: Ihr Zugang, Ihre Zugehörigkeit zur Klasse und die Adresse für den Klassenverteiler. Das steht in einer Datenbank auf dem Server, getrennt von den Unterlagen, und lässt sich dort jederzeit löschen. Kurz steht das auch im Datenschutz-Teil.
  • Anschrift und Telefonnummer stehen nicht dort. Dafür gibt es eine eigene Seite, das Kontaktbuch der Klasse. Warum es das gibt und was es für Ihre Angaben ändert, steht oben unter Warum es ein Kontaktbuch gibt

Wer kann meine Sachen sehen?

Nur die Eltern Ihrer Klasse. Jede Klasse ist ein eigener, abgetrennter Bereich. Wer nicht dazugehört, bekommt nicht etwa eine leere Seite zu sehen — er kommt gar nicht erst hinein.

Das gilt auch für die Ablage dahinter: Sie ist privat, nicht öffentlich lesbar.

Wer die Server verwaltet, könnte technisch auf die Inhalte zugreifen. Das ist bei jedem System so, das jemand betreibt — auch bei einem gekauften. Wir sagen es lieber offen, als es zu verschweigen. Derzeit ist das eine Person: Levin Keller.

Kann ich selbst etwas hineinschreiben?

Ja. Auf jeder Seite gibt es einen Link zum Bearbeiten. Der öffnet ein Textfeld im Browser; Sie schreiben hinein, drücken auf Speichern, fertig. Nichts geht dabei verloren: Jede frühere Fassung bleibt erhalten und lässt sich zurückholen.

Wer lieber nichts kaputt machen möchte, schreibt stattdessen einfach eine Nachricht — dann trägt es jemand anders ein.

Was ist mit meinen Kalender-Abos von früher?

Die funktionieren weiter. Die früheren Adressen der Klassenseiten leiten dauerhaft auf die neuen um. Wer den Klassenkalender abonniert hat, muss nichts tun; die Termine kommen wie bisher.

Was, wenn wir die Schule verlassen?

Dann wird Ihr Zugang gelöscht, und Sie kommen nicht mehr hinein. Weil es nur einen Zugang gibt und nicht fünf, ist das ein Vorgang und keine Suchaktion. Details dazu stehen unter Löschung.

Ich finde das gut. Was kann ich tun?

Reden Sie darüber — nicht mit uns, sondern mit der Schule. Mit der Schulleitung, mit dem Kollegium, mit dem Vorstand.

Der Betrieb ist auf Dauer angelegt und läuft weiter, ob die Schule ihn übernimmt oder nicht. Damit aber die ganze Schule etwas davon hat und nicht nur die Klassen, die zufällig mitmachen, braucht es die Schule — und dafür zählt Ihre Stimme mehr als unsere.