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Für Lehrkräfte
Der ehrlichste Satz zuerst: Für Sie ändert sich zunächst gar nichts.
Das hier ist eine Elternsache. Es sortiert das, was ohnehin zwischen Eltern hin und her geht — Protokolle, Putzpläne, Termine, Klassenkasse. Es ist kein Unterrichtswerkzeug, keine Lernplattform, kein Verwaltungssystem. Es ersetzt weder Zeugnisse noch Elterngespräche noch die Kommunikation zwischen Ihnen und den Familien.
Muss ich etwas Neues lernen?
Nein. Wenn Sie nie eine dieser Seiten aufrufen, funktioniert alles trotzdem. Die Eltern pflegen die Inhalte selbst.
Falls Sie hineinsehen möchten, ist es eine Website: aufrufen, anmelden, lesen. Wenn Sie etwas schreiben möchten, gibt es auf jeder Seite einen Bearbeiten-Link, der ein Textfeld im Browser öffnet. Mehr ist es nicht.
Was kostet mich das an Zeit?
Wenn Sie es nicht nutzen: nichts.
Wenn Sie es nutzen, ist die realistische Erwartung, dass es Zeit spart — und zwar an den Stellen, an denen sonst Rückfragen entstehen: „Wann war noch der Elternabend?”, „Können Sie mir das Protokoll nochmal schicken?”, „Wer war nochmal Klassenkasse?” Diese Fragen landen sonst oft bei Ihnen. Wenn die Antwort für alle nachlesbar an einer Stelle liegt, landen sie dort.
Was bedeutet das für mich, wenn ich die Klasse abgebe?
Die Klasse behält ihre Seite. Sie ist nach der Klassenlehrkraft benannt, also heißt sie danach nach Ihrer Nachfolge — es sind dieselben Kinder, dieselbe Elternschaft, dieselben Inhalte. Umziehen muss dabei nichts, und alte Adressen leiten dauerhaft weiter, damit niemandes Lesezeichen und niemandes Kalender-Abo bricht.
Sehen Eltern dort etwas über Kinder oder über mich?
Nur das, was Eltern selbst hineinschreiben. Es gibt keine Schnittstelle zu Schulverwaltung, Noten oder Anwesenheiten, und es ist nicht geplant, eine zu bauen.
Elternabend-Protokolle können dort liegen — geschützt und nur für die eigene Klasse einsehbar. Genau dafür ist es gemacht. Wenn Sie möchten, dass etwas aus einem Protokoll dort nicht steht, ist das eine Absprache mit den Eltern der Klasse, kein technisches Problem.
Wer haftet dafür, was dort steht?
Für die Inhalte die Eltern, die sie schreiben. Für den Betrieb der Technik derzeit eine Privatperson: Levin Keller. Nicht die Schule — die Schule hat dieses Projekt weder beauftragt noch geprüft.
Der Betrieb ist auf Dauer angelegt und braucht keine Übernahme, um weiterzulaufen. Die Schule kann ihn trotzdem übernehmen — dann liegt die Verantwortung bei ihr. Was das bedeutet, steht im Abschnitt für Schulleitung, Vorstand und Geschäftsführung.
Ich finde es sinnvoll — und jetzt?
Empfehlen Sie es Kolleginnen und Kollegen. Wer es für seine Klasse haben möchte, spricht die Elternvertretung dieser Klasse an — und die meldet sich bei uns. So entsteht eine Klassenseite: aus der Klasse heraus, getragen von Eltern, und nicht als etwas, das Ihnen jemand aufträgt.
Und wenn Sie es nicht sinnvoll finden: Sagen Sie uns bitte, warum. Einwände aus dem Kollegium sind uns lieber als höfliches Schweigen — sie sind das Einzige, woran wir merken, wo wir danebenliegen.