Für Lehrkräfte

Der ehrlichste Satz zuerst: Für Sie ändert sich zunächst gar nichts.

Das hier ist eine Elternsache. Es sortiert das, was ohnehin zwischen Eltern hin und her geht — Protokolle, Putzpläne, Termine, Klassenkasse. Es ist kein Unterrichtswerkzeug, keine Lernplattform, kein Verwaltungssystem. Es ersetzt weder Zeugnisse noch Elterngespräche noch die Kommunikation zwischen Ihnen und den Familien.

Muss ich etwas Neues lernen?

Nein. Wenn Sie nie eine dieser Seiten aufrufen, funktioniert alles trotzdem. Die Eltern pflegen die Inhalte selbst.

Falls Sie hineinsehen möchten, ist es eine Website: aufrufen, anmelden, lesen. Wenn Sie etwas schreiben möchten, gibt es auf jeder Seite einen Bearbeiten-Link, der ein Textfeld im Browser öffnet. Mehr ist es nicht.

Was kostet mich das an Zeit?

Wenn Sie es nicht nutzen: nichts.

Wenn Sie es nutzen, ist die realistische Erwartung, dass es Zeit spart — und zwar an den Stellen, an denen sonst Rückfragen entstehen: „Wann war noch der Elternabend?”, „Können Sie mir das Protokoll nochmal schicken?”, „Wer war nochmal Klassenkasse?” Diese Fragen landen sonst oft bei Ihnen. Wenn die Antwort für alle nachlesbar an einer Stelle liegt, landen sie dort.

Was bedeutet das für mich, wenn ich die Klasse abgebe?

Nichts. Die Adresse der Klassenseite enthält bewusst nicht Ihren Namen mehr.

Das ist eine Lehre aus dem Bestand: Die früheren Adressen der beiden Klassenseiten waren nach der Klassenlehrkraft benannt. An einer Waldorfschule wechselt die Klassenlehrkraft im Lauf der acht Jahre; dann stimmt die Adresse nicht mehr, und weil Eltern sie als Lesezeichen und Kalender-Abo gespeichert haben, kann man sie nicht einfach ändern.

Die neuen Adressen heißen deshalb nach der Klasse und nicht nach der Person. Ein Wechsel der Klassenlehrkraft ist damit eine Änderung an genau einer Stelle — dem Anzeigenamen — und nicht mehr ein Umzug.

Die alten Adressen leiten dauerhaft weiter, damit niemandes Lesezeichen bricht.

Sehen Eltern dort etwas über Kinder oder über mich?

Nur das, was Eltern selbst hineinschreiben. Es gibt keine Schnittstelle zu Schulverwaltung, Noten oder Anwesenheiten, und es ist nicht geplant, eine zu bauen.

Elternabend-Protokolle können dort liegen — geschützt und nur für die eigene Klasse einsehbar. Genau dafür ist es gemacht. Wenn Sie möchten, dass etwas aus einem Protokoll dort nicht steht, ist das eine Absprache mit den Eltern der Klasse, kein technisches Problem.

Wer haftet dafür, was dort steht?

Für die Inhalte die Eltern, die sie schreiben. Für den Betrieb der Technik derzeit eine Privatperson: Levin Keller. Nicht die Schule — die Schule hat dieses Projekt weder beauftragt noch geprüft.

Genau das ist der Punkt, an dem wir es gerne ändern würden: Wenn die Schule das Projekt übernimmt, wandert diese Verantwortung dorthin, wo sie hingehört. Was das für die Schule bedeutet, steht im Abschnitt für Schulleitung, Vorstand und Geschäftsführung.

Ich finde es sinnvoll — und jetzt?

Sagen Sie es im Kollegium und in Richtung Schulleitung und Vorstand. Eine Rückmeldung von Ihnen wiegt in dieser Frage schwerer als jede Erklärung von uns.

Und wenn Sie es nicht sinnvoll finden: Sagen Sie uns bitte, warum. Einwände aus dem Kollegium sind uns lieber als höfliches Schweigen — sie sind das Einzige, woran wir merken, wo wir danebenliegen.